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Laufen kooperiert mit den Architekten Andreas Fuhrimann und Gabrielle Hächler
Salone del Mobile in Mailand

Für die Präsentation seiner Produkte auf dem Salone del Mobile in Mailand hat sich Laufen dieses Jahr besondere Unterstützung geholt. Mit den international renommierten Schweizer Architekten Andreas Fuhrimann und Gabrielle Hächler ist ein Ausstellungskonzept entstanden, das die Wurzeln der Schweizer Marke widerspiegelt.

Laufen Messestand
Laufen Messestand
Laufen Messestand
Laufen Messestand
Laufen Messestand
Laufen Messestand
Laufen Messestand
Laufen Messestand
Laufen Messestand
Laufen Messestand

Die Herausforderung für die Architekten bestand vor allem in der Gestaltung eines temporären Raumes, im Gegensatz zu ihrer täglichen Aufgabe beständige Architektur zu schaffen. Trotzdem sollte ein bleibender Eindruck entstehen. Die Architekten dachten “mehr in Richtung einer Bühne, um die Produkte von Laufen mit all ihren Vorzügen spielerisch ans Publikum zu bringen: Tradition, Handwerk, Geschichte und Schönheit der Dinge des täglichen Lebens.” Eine erste Orientierung verschafften sich Hächler und Fuhrimann durch den Image-Film von Laufen und den Besuch der Produktionsstätte. Dort wird eine ästhetische Qualität sichtbar, in der sich “Jahrtausende altes Handwerk mit zukunftsweisender Roboter-Technologie vereint”, so Hächler und Fuhrimann. Diese Ästhetik findet auch in der Gestaltung des Messestands ihren Ausdruck.

Die Aussenansicht des Standes ist daher an den Produktionsprozess angelehnt: Während die Gebrauchsspuren am Haupteingang die Geschichte des Handwerks erahnen lassen, besitzen die gezeigten Negativformen die Qualität zeitgenössischer Skulpturen. Letztere verweisen durch ihre Komplexität auf das tiefgehende Know-How, das für die Herstellung und das Design von Alltagsgegenständen vorausgesetzt wird. Die industrielle Aufmachung mit zementgebundenen Spanplatten erinnern dabei an Beton brut. Auf zwei Kuben sind Videos der aktuellen Produkte von Laufen und Sequenzen aus der Herstellung zu sehen. So wird auch die Dimension deutlich, in der Laufen täglich seine Produkte produziert und weltweit ausliefert.

Um Laufens Designs nicht nur darzustellen, sondern auch emporzuheben, bedienten sich Hächler und Fuhrimann einer einfachen Raumaufteilung. Drei niedrige Eingänge führen in ein Atrium, von dem aus vier weitere Räume erschliessbar sind. Hier zeigt sich der Kontrast zwischen industriellem Stil des Aussenraums und den Hochglanz-Oberflächen der Innenräume. Im dunkel gehaltenen Atrium befinden sich eine offene Infothek sowie eine in dunklen Braun- und Orange-Tönen angelegte Lounge. Ein erstes Augenzwinkern ruft der aus Dusch-WC’s gestalte Brunnen hervor, welcher der warmen Atmosphäre des Atriums Frische verleiht.
Die vier abgehenden Räume sind in verschiedenen Farben gestaltet, denn, so Hächler und Fuhrimann, “die Farben weiss (Kartell by Laufen) und hellblau (Sonar) erzeugen eine frische zeitgenössische Raumwirkung, das Königsblau (The New Classic) und Olive (Val) eine eher traditionelle, edle Wirkung.” Zudem definieren im Wandverlauf Vor- und Rücksprünge die verschiedenen Bereiche der Ausstellungen und schaffen Übergänge.

Mit dem Kontrastspiel von rauer Ästhetik industrieller Produktionsstätten mit schlankem, elegantem Stil der fast skulpturalen Räume, stellen die Architekten eine Relation von Kunst und Architektur her, die die Einzigartigkeit und den Charakter von Laufen hervorhebt.
In den Ausstellungsräumen ergeben sich “Badezimmer ähnliche Situationen, aber auch ungewohntere Konstellationen, die Sehgewohnheiten hinterfragen. Eine verfremdete teilweise auch ironische Präsentation mit skurrilen Elementen verleihen dem Stand von Laufen Leichtigkeit und eine zusätzliche kulturelle Dimension”.
Die Begeisterung der Architekten für das gemeinsame Experiment gründet auch darin, dass “Laufen stets den internationalen Dialog in den Bereichen Kunst und Architektur unterstützt. Verschiedene, eigenständige Disziplinen existieren nebeneinander, um einen sich ständig verändernden und sich entwickelnden intellektuellen Prozess anzuregen. Deshalb begann diese Zusammenarbeit.”

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